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Dorferneuerung Jesenwang


Bayerisches Staatsministerium für Ernärung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF)

Die Dorferneuerung dient der nachhaltigen Verbesserung der Lebens-, Wohn-, Arbeits- und Umweltverhältnisse auf dem Lande, insbesondere der agrarstrukturellen Verhältnisse und städtebaulich unbefriedigender Zustände. Durch die Dorferneuerung sollen die Dörfer auf künftige Erfordernisse vorbereitet werden.

Voraussetzungen

Die Dorferneuerung kann in ländlich strukturierten Gemeinden oder Gemeindeteilen einschließlich im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang gelegener Weiler und Einzelanwesen durchgeführt werden; ein beteiligter Gemeindeteil soll in der Regel nicht mehr als 2000 Einwohner haben. 

Förderung

Im gemeinschaftlichen, öffentlichen, bürgerschaftlichen und privaten Bereich können Fördermittel gewährt werden für:

 

  • Information, Moderation und Beratung 
  • Planungen und Konzepte (z. B. Innenentwicklungskonzepte, Energiekonzepte) 
  • Abmarkung, Vermessung und Bodenordnung 
  • Verbesserung der innerörtlichen Verkehrsverhältnisse 
  • Renaturierung von Gewässern sowie Verringerung von Hochwassergefahren 
  • Gestaltung von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen 
  • Bedarfsgerechte Ausstattung (Freiflächen und Plätze, dorfgerechte Freizeit- und Erholungsrichtungen, umweltfreundliche Ver- und Entsorgungsanlagen) 
  • Öffentliche und bürgerschaftliche Einrichtungen für die Nahversorgung, Dorfgemeinschaft oder Dorfkultur (Dorfläden, dörfliche Kulturelemente, Gemeinschaftshäuser, Dorfmuseen etc.) 
  • Bauliche und gestalterische Maßnahmen an denkmalpflegerisch besonders wertvollen Gebäuden sowie ortsbildprägenden Gebäuden für gemeindliche und gemeinschaftliche Zwecke 
  • Erwerb und Verwertung von Gebäuden und Grundstücken 
  • Um-, An- und Ausbaumaßnahmen bei Wohn- und Wirtschaftsgebäuden sowie denkmalpflegerisch besonders wertvollen Gebäuden 
  • Hofraum- und Vorbereichsgestaltungen im privaten Bereich 

Die Zuschüsse betragen

 

für öffentliche Maßnahmen i. d. R. bis zu 60 % der förderfähigen Kosten.

Die Höhe der Förderung richtet sich nach der Finanzkraft der Gemeinde und der demographischen Entwicklung.